Teufelsaustreibung.



Alles begann heute morgen im Religionsunterricht. Wir sprachen unscheinbar über Satanisten und die rechte Szene. Alles war okay. Doch wie wird ein Satanist wieder zu einem "normalen" Mensch, zu einem Ungläubigen oder Himmelsgläubigen ?! Teufelsaustreibung - Exorzismus. Das Thema beschäfigt mich nun seit heute morgen. Wir haben im Unterricht Galileo Mystery über dieses Thema uns angesehen und haben die Geschichte von Annelise Michel (Emely Ross) gekennengelernt. Ich sah Bilder von ihr, in ihrem kranken Zustand - verzehrtes Gesicht, schreiend, Augenringe, Zähne abgebrochen, gefesselt an ihrem Bett. Das Bild von ihr werde ich nicht mehr los. Zu wissen ist, dass ich von Grund auf eine ängstliche und sehr sehr schreckhafte Person bin und ne vielfältige Fantasie habe. Besonders bei "negativen" und bösen Themen fängt meine Fantasie und mein Kopf an, durch zu drehen. Heute morgen, in sicherer Umgebung, also im Klassenzimmer bei meinen Mitschülern war noch alles relativ okay. Ich hatte zwar ein wenig Angst, als wir uns Tonaufnahmen während eines Exorzimus von ihr anhörten, aber ich hatte sogar den Gedanken, mir Bücher aus der Bibliothek zu besorgen. Ich war wirklich am Thema interessiert, bis mir jetzt gerade hier Zuhause bewusst geworden ist, dass es mich nur weiter beängstigen würde und ich anscheinend keine ruhige Minute schlafen kann. Ich habe mir vor einer Stunde aus Interesse nochmal ein Video über sie angeschaut und es war der purer Horror. Die Stimme, ihr Gesicht, alles einfach. Allgemein habe ich oft Angst vor Unmenschlichen Sachen. Ich habe Angst, dass auf Bildern, Fotos oder im TV plötzlich unmenschliche oder verzehrte Gesichter auftauchen, das ich verfolgt werde, im Dunkel/nachts irgendwer Fremdes in meiner Nähe ist, und und und. Ein alltägliches Beispiel ist auch, dass wenn ich abends die Treppe von PC-Keller hochgehe, muss ich unten schon die ganzen Lichter ausmachen. Das heißt, ich geh einen dunklen Keller hinauf. Und diese Treppe gehe ich nicht hinauf sondern ich renne. Ich habe Angst, dass meine Mona Lisa in meinem Zimmer die Augen verdreht und jemand auf dem Dachboden ist. Ich hoffe, ich kann heute abend in Ruhe schlafen und bekomme keine Albträume. Am liebsten würde ich heute nicht alleine schlafen. Hm.

 

2.9.09 16:14


Abschied ?!.



Im Moment sitze ich im Garten und dachte mir, ich stöber mal ein wenig durch das Internet um mich abzulenken. Abzulenken, denn vor 7 Std. habe ich Daniel das letzte Mal gesehen und es zerreisst mir das Herz, wenn ich an ihn denken muss oder nur an die Situation und die Zukunft. Der Abschied war leichter als gedacht, aber nur, weil ich mich echt zusammen gerissen habe und mir gesagt habe "NICHT WEiNEN, ER KOMMT DOCH WIEDER DU BLÖDE!". Ich hoffe, ich werde in diesem Punkt nicht enttäuscht. Mir steckt aber seit Tagen ein Frosch im Hals fest und die Tränen standen immer startbereit, um hinauszukullern. Manchmal hat es geklappt nicht zu weinen, besonder gestern und heute, aber die Tage davor waren der Horror. Ich hab mich immer wieder in den Gedanken reingeritten, dass er nicht mehr wiederkommt, keine Zeit mehr für mich hat, ich es nicht wert bin, dass er her kommt oder ich  zu ihm fahre, er ne Neue Freundin findet, ... mich vergisst - Aus den Augen aus dem Sinn. Um keines Willen mag ich ihn verlieren. Wir haben zusammen gestern das Auto gepackt und die Wohnung sauber gemacht. Das war schwer. Ich kam mir vor, als ob ich irgendwie mein eigenes Grab schaufel. Aber ich hab es auch irgendwie gern gemacht, weil ich weiß, dass es ihn unterstützt und ich ihn nicht alleine lasse. Waren dann auch erst so gegen 21 Uhr fertig und lagen dann zusammen auf dem Sofa und sind eingeschlafen.
Gegen 9 Uhr haben wir dann die Reste ins Auto gepackt, Treppenhaus geputzt, mich Zuhause abgesetzt und dann ist er los. Lange Umarmung, 100000 Küsse und ein paar Tränen, aber am Ende doch ein kleines Lächeln - aber nicht aus Freude.
Eigentlich hätte ich über die Tage jede Sekunde weinen können, aber irgendwie fällt mir jetzt auf, dass ich irgendwie eine Mauer um mich gebaut habe und ziemlich still war und kaum was gesagt habe. Ich glaube, um keine Reaktionen auszulösen.
Und ich habe jetzt noch eine ziemlich krasse Szene im Kopf, für die mich Daniel killen wird, wenn ich sie jetzt hier veröffentliche. Aber irgendwie war es einer der bedeutesten Situationen in unserer ganzen Beziehung und ich war soo überrascht und überflutet von 10000 Gefühlen: Ich lag auf dem Sofa und war noch mit dem Aufstehen beschäftigt. Daniel stand draussen auf dem Balkon und rauchte. Doch plötzlich lief er aber rein fiel neben mir auf das Sofa und weinte richtig und meinte total oft, dass es ihm Leid tut und ich wusste gar nicht was los war. Ich habe erst gedacht, dass er mich veräppelt. Aber das war nicht so. Ich hab ihn noch nie so richtig weinen gesehen und gehört und ich war total überwältigt und wusste nicht was ich machen sollte und hab ihn dann einfach nur noch irgendwie umklammert und ich konnte nur noch mitweinen und ihn trösten und mich gleich mittrösten. Das war komisch, aber es war auch irgendwie schön, weil ich seitdem Moment nun weiß, dass ich nicht alleine traurig bin. Das war auf jeden Fall ein trauriger aber auch schöner Moment.

 Daniel, ich liebe dich ganz ganz arg und überalles auf dieser Welt. Ich mag nicht von dir getrennt sein und ich hoffe, es geht alles gut. Ich bin echt traurig, dass ich nicht bei dir sein kann und vermisse dich jede Sekunde und wäre so gerne bei dir und fand die 9 1/2 Monate mit dir wunderschön, abgesehen von deinen Ecken und Kanten Ich liebe dich !!!

P.S.: Bis jetzt haben nur wir beide das Passwort hier zu ...

 

Ein Lied von Mike, vielleicht soll's mir gute Laune bei den traurigen Tagen machen. Gelingt auf jeden Fall ein bisschen, aber am meisten Freue ich mich auf das Telefonieren mit dir, Schatz

30.8.09 17:20


Countdown.



 Jetzt sind es nur noch 6 Tage ...

Der Tag an sich war ganz schön. Ich konnte ausschlafen, hatte nur 4 Std. unterricht, und die sogar draussen im Freien, weil kein Klassenzimmer mehr frei war und habe es jetzt endlich geschafft, einen schönen Blog zu errichten. Danke an Yvi
Uuuuund die Sonne scheint und ich habe heute ganz viele Ermutigungen & Hilfen bekommen, die mich echt stärken. Jetzt gleich werde ich Daniel auch mal anrufen und heute abend sehen wir uns Er macht den Laptop und ein bissle Papierkram wegen seinem Auto und ja. Ich freue mich.

24.8.09 15:48


Der Beginn eines Alptraumes.



 

In 7 Tagen ist es nun soweit. In 7 Tagen wird sich mein Leben um 180° wieder kehren und alles beim alten sein. Ich glaube, es ist einer der schwersten Trennungen, die mir bevorstehen werden. In 7 Tagen wird Daniel für so gut wie immer nach Bayern ziehen und damit wird unsere Beziehung ein einziges Fragezeichen bleiben. Ich mag ihn nicht gehen lassen und ich könnte jeder Minute weinen. Ich habe extra diesen Blog hier begonnen, damit ich meine Gedanken hier loswerden kann.
23.8.09 18:43


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